Kaufunktionelle Aspekte wurden in der Vergangenheit als ätiologische Risikofaktoren bei der Entwicklung von Parodontalerkrankungen teilweise ignoriert und sehr häufig kontrovers diskutiert. Dabei zeigt sowohl die historische als auch die aktuelle Forschung, dass Okklusionsstörungen ein Risikofaktor sein können für die Schädigung des Zahnhalteapparates, angefangen von erhöhter Zahnbeweglichkeit bis hin zu einer verstärkten Entzündungsbereitschaft des Parodontiums. Zahnhalsdefekte und frakturierte Implantate können ebenfalls parafunktionelle Ursachen haben.
Es ist das Ziel, die o.g. Zusammenhänge aufzuzeigen anhand entsprechender klinischer Beispiele und wissenschaftlicher Daten.